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24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag als gemeinsame Übungsaktion für die Jugendfeuerwehren Kappelrodeck und Waldulm

Ein 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag als gemeinsame Übungsaktion bildete für die Jugendfeuerwehren Kappelrodeck und Waldulm eine Herausforderung. Am Freitag um 18 Uhr zogen vier Mädels und zwölf Jungs zwischen elf und 17 Jahren ins Feuerwehrgerätehaus Kappelrodeck ein, 24 Stunden später endete nach sieben Einsätzen unterschiedlichster Art ein langer Tag.

Die Jugendleiter Frank Fischer und Florian Schnurr hatten den Einsatzplan für die besondere Übung zusammengestellt und ermöglichten dem Nachwuchs einen reichhaltigen Einblick in das breite Aufgabenspektrum einer Feuerwehr von heute. Dabei waren auch mehrere erwachsene Feuerwehrleute, um die Einsatzfahrzeuge zu fahren und Unterstützung zu leisten.

Um 21.15 Uhr wurde der erste Alarm ausgelöst, Einsatzort war der Parkplatz beim Busunternehmen Pfeifer in Waldulm. »Patientengerechte Rettung, technische Hilfe und Beleuchtung« lauteten die Stichworte im Einsatzplan, danach ging es zur Nachtruhe im Gerätehaus. Sie wurde um 1 Uhr gestört durch den Alarmruf zu einem Verkehrsunfall beim Hofackerteich, Übungsziel war die Vorstellung der Geräte zur technischen Hilfe, Personenrettung und -suche.

Viel Schlaf hatten die 16 Jugendlichen auch danach nicht, denn um 7 Uhr war ein Fahrzeugbrand in einem Lackierbetrieb in unmittelbarer Nähe zu löschen, dafür mussten die Wasserversorgung und ein Löschangriff aufgebaut werden. Auch zu einem Fehlalarm, zur Beseitigung einer Ölspur und zu einer Tierrettung mussten die jungen Feuerwehrleute in ihrem 24-Stunden-Dienst ausrücken, bis zum Ende ihres Tages der Alarm zu einem Brandeinsatz in einem Maischetanklager gegenüber der Kläranlage rief.

Übungsziel dieser letzten Übung war, die Vorgehensweise bei größerer Schadenslage zu vermitteln. Durch die inszenierte Rauchentwicklung sah es am Einsatzort echt aus. Der Nachwuchs zeigte, dass er schon einiges vom Handwerk der Feuerwehr versteht.

Dafür lobte Florian Schnurr auch alle. Besonders freute ihn das unvoreingenommene Miteinander, dass man schon bald keinen Unterschied zwischen Kapplern und Waldulmern sehen konnte. Auch Gesamtkommandant Achim Dürr und Bürgermeister Stefan Hattenbach, die dem letzten Einsatz beiwohnten, sprachen Lob und Anerkennung aus.

Die Jungen und Mädels bekannten, dass der Übungstag anstrengend, aber auch toll war.  Manuel Hirt (17) meinte, dass es für ihn eine Herausforderung gewesen war, zum ersten Mal als Gruppenführer Verantwortung zu haben. Laura Finner (17) sagte: »Mich hat es sehr gefreut, dass mir die Verantwortung für die Einsatzleitung beim Brandeinsatz am Schluss zugetraut wurde.«

Quelle: Berthold Gallinat