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Kulinarischen Schnapsbrunnentour

Die Farben des Herbstes, idyllische Ausblicke in das „Kapplertal“ und ein Altweibersommer in schönster Pracht waren die „Sahnehäubchen“ der Kulinarischen Schnapsbrunnentour, bei der vom Bilderbuchwetter bis zur Besucherresonanz von 1500 Gästen alles passte. „Wir sind extra vom Kaiserstuhl hierher gefahren, um den Weg zu gehen“, meinten die Ehepaare Boos und Löffler aus Bahlingen. Nach ihrer 80 Kilometer langen Anreise waren sie am Vormittag vom Marktplatz aus hinauf auf den Ganzeckerhof gestiegen, gönnten sich als Lohn eine leckere „Sommerschorle“ und waren allerbester Laune, als sie hier mit dem jungen Hof-Ehepaar Cornelia Schnurr und Klemens Schnurr über deren Betrieb im Vollerwerb und die Mutterkuh-Haltung plauderten. Denn diese ist ein Standbein des Bauernhofes hoch über Kappelrodeck, das wichtigere ist der Wein- und Obstbau und damit die Produktion von edlen Tropfen, die sich die Gäste vom Kaiserstuhl und viele andere mehr entlang des kulinarischen Weges nicht entgehen ließen.  „Ich habe mit Gästen aus dem Markgräflerland, aus Karlsruhe, Freudenstadt und dem Elsass gesprochen, alle waren hell begeistert“, so Bürgermeister Stefan Hattenbach. Auch viele Vereinsgruppen, Familien mit Kinder und Jugendliche seien unterwegs gewesen, so dass alle Generationen auf der Tour waren und an den Höfen gar kurzfristig KKinderwagenparkplätze“ für den großen Kinderwagen-Fuhrpark eingerichtet wurden.  Der Bürgermeister bedankte sich bei den Höfen für deren großes Engagement und das „authentische Konzept“, mit dem Kappelrodeck voll im Trend liege und wertgeschätzt werde.

Es war das dritte Mal, dass die Betriebe und Bauernhöfe Ganzeckerhof, Oberer Heidenhof Baßler, Simmehof sowie Wein- und Obstbauhof Baßler in Kooperation mit der Gemeinde und der Tourist-Info dieses besondere Fest rund um „Kappler“ Spezialitäten veranstaltete und den bislang größten Erfolg feierte. „Bis Mittag waren so viele Gäste da, wie im letzten Jahr den ganzen Tag über“, meinte Josef Baßler vom Oberen Heidenhof, der wie alle anderen Veranstalter „sehr zufrieden“ war. An den drei geführten Wanderungen nahmen zirka 150 Personen teil und die Höfe waren den Tag über gut gefüllt, wobei viele Gäste auch etwas weitere Wege der Anreise zurücklegten. Das perfekte Wetter legte dafür den Grundstein, doch mittlerweile hat es sich auch durch die gute Werbung in den Zeitungen und von Mund zu Mund weit über das Achertal hinaus „herum gesprochen“, dass die Schnapsbrunnen-Tour in jeder Hinsicht ein Geheimtipp ist. Denn wer Wandern, schöne Natur, kulinarische Leckerbissen und original „Kappler“ Gastlichkeit miteinander verbinden und genießen möchte, läuft auf diesem besonderen Weg genau in die richtige Richtung. Deshalb ist diese Veranstaltung und der herrliche, das ganz Jahr über stark frequentierte Weg durch die Heimat der „Hex vom Dasenstein“ touristisch so wichtig, weil an ihm die Themenbereichen Wandern, Natur und Genuss eine geradezu perfekte Harmonie eingehen und so einen wichtigen Baustein zum „Gesamtpaket Kappel“ liefern.

Die Erfolgsgeschichte der Schnapsbrunnen-Tour basiert vor allem auf den Ideen und dem Engagement der vier Höfe, die auch diesmal wieder viel Fleiß einbrachten und ihre Spezialitäten von Leckeren Cocktails über Holzofenbrot mit Bibbeleskäs bis zu Lammgerichten und edlen Bränden in allen Variationen kredenzten. Dazu gab es von den Inhabern viele Informationen zum Thema Obst- und Weinbau, Edelbrände und Pflege der Landschaft, denn die Landwirtschaft und Sonderkulturen haben in Kappelrodeck eine jahrhundertelange Tradition und gehören heute zu den Besonderheiten der Gemeinde. Kredenzt wurden auch Spezialitäten der Schafskäserei „Schafraffenland“ und Früchte in Schokolade von „Anjas Schokostübchen“, auf einem anderen Hof wurden Herze und Schmetterlinge aus Holz gesägt und wer Lust hatte, durfte auch als Erwachsener sein Glück auf dem Rücken von Pferden versuchen. Dekoideen von Karin´s Kunstwerk, Musik von Jose Knapp und vieles andere mehr rundeten das Rahmenprogramm entlang der Schnapsbrunnen ab, die auch das ganze Jahr über „laufen“.

Quelle: Roland Spether

Eine weite Anreise vom Kaiserstuhl hatten die Ehepaare Boos und Löffler aus Bahlingen, die sich inmitten der
Eine weite Anreise vom Kaiserstuhl hatten die Ehepaare Boos und Löffler aus Bahlingen, die sich inmitten der "Kappler" Spezialitäten und auf dem Ganzeckerhof des Ehepaars Schnurr pudelwohl fühlten und "mit verstärkter Mannschaft" wiederkommen - v.l. Gerta Boos, Ernst Boos, Cornelia Schnurr, Magrit Löffler, Gerd Löffler und Klemens Schnurr