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Kinder- und Jugendtheaterfestival

Von Schauspiel, Pantomime über Objekt-, Figuren-, Masken-, Clown- und Mitmachtheater bis hin zur Comedy präsentierte in diesem Jahr das 8. Kinder- und Jugendtheaterfestival ein weit gefächertes und fantasievolles Programm für Kinder ab 3 Jahre und Jugendliche ab 12 Jahren. Mit einer Abschlussveranstaltung im voll besetzten Pfarrzentrum endete ein sehr gut besuchtes Festival. Insgesamt 15 Veranstaltungen waren in Bühlertal, Kappelrodeck, Lauf, Ottersweier, Sasbach und Sasbachwalden zu sehen.

Der künstlerische Leiter Stefan Klehenz aus Ottersweier stellte auch in diesem Jahr ein interessantes und vielseitiges Programm zusammen. Seit 2003 ist das Festival ein großer Erfolg. Bürgermeister Stefan Hattenbach dankte allen Organisatoren und Sponsoren. Mit dem Festival gelinge es Theater aufs Land zu bringen. Kinder und Jugendliche für eine Welt außerhalb der Digitalisierung zu begeistern, sei das Ziel. Eine Welt, die die Fantasie anrege und Talente fördere. Ein bunter, kultureller und geselliger Ausklang zum Theaterfestival wurde der Abschlussabend. Neben den vielen Eltern war auch Ottersweiers Bürgermeister Jürgen Pfetzer unter den Besuchern und zeigte sich begeistert von den Darbietungen der Kinder und Jugendlichen. Mit den „Dorfbachspatzen“ des Gesangsvereins Sängerrunde Ottersweier unter der Leitung von Ute Kirn begann das tolle Abschlussprogramm. Die 16 Mädchen und Jungen im Alter von vier bis 11 Jahren sangen sich mit Liedern zum Herbst in die Herzen der Zuschauer. Auch die Musik-AG der Kooperation der Grundschule Waldulm und der Trachtenkapelle Waldulm unter der Leitung von Anne-Kathrin Börsig begeisterte mit Liedern und bunten T-Shirts, denn die Welt ist bunt und „so wie ich bin, so ist es gut“. Magisch wurde es mit dem Kinderzirkus der Rheintalschule Bühl unter der Leitung von Stefan Klehenz. Ob Jonglage mit Ringen, Tellern, Seil, Diabolo, Ball oder Einrad oder Menschenpyramide, die sieben Mädchen und Jungen waren mit Feuereifer dabei und ließen nicht nur die Kleinen staunen.

Nach kurzer Umbaupause, in der sich die Gäste an einem badisch-syrischen Buffet stärken konnten, brachte die Kleinkunstgruppe Lebenshilfe das Publikum zum Lachen. Ihr Theaterstück „Muh, wo ist die Kuh?“ war amüsant und witzig. Stefan Klehenz hatte es mit der Gruppe einstudiert und war selbst mit auf der Bühne. Tja, was doch alles passieren kann, wenn zwei die Kuh melken möchten. Einer drinnen, einer draußen und jedes Mal ist die Kuh oder der Melkeimer weg. Doch als sie wieder da war, war das Euter weg. Da wusste der Tierarzt Rat und so fand das kurzweilige Stück zu einem glücklichen Ende. Aus Rumänien kommt Geiger Joan Maria Ciolacu, ein Freund von Stefan Klehenz. Er entlockte als letzter Programmpunkt seiner Violine Walzer, Casatschok und ein rumänisches Volkslied. Das große und das kleine Publikum waren hingerissen und gingen  mit. So wurde geschunkelt und getanzt im Dreivierteltakt, bis es Zeit war nach Hause zu gehen.

Quelle: Michaela Bross