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Ausbildungszeit verkürzen oder verlängern

Beginn und Ende der Berufsausbildung sind im Ausbildungsvertrag festgelegt.

Die tatsächliche Dauer der Ausbildung ergibt sich aus der in der Ausbildungsordnung festgelegten Ausbildungszeit unter Berücksichtigung möglicher Verkürzungen oder Verlängerungen.

Auszubildende können in Absprache mit ihrem Ausbildenden die Ausbildungszeit verkürzen. Die meisten zuständigen Stellen haben Grundsätze dazu erlassen.

Eine Verkürzung der Ausbildungszeit ist z. B. möglich, wenn Auszubildende

  • einen höheren Bildungsabschluss haben (beispielsweise Abitur für eine Ausbildung, für die nur Mittlere Reife erforderlich war oder eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anderen Beruf) oder
  • sehr gute Leistungen zeigen.

In Ausnahmefällen kann auf Antrag der Auszubildenden die Ausbildungszeit auch verlängert werden:

  • wenn die Verlängerung erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen oder
  • wenn die Ausbildung durch eine längere Krankheit unterbrochen war und das Bestehen der Abschlussprüfung deshalb fraglich ist

Generelle Zuständigkeit:

die für Ihr Unternehmen zuständige Kammer

  • Industrie- und Handelskammer
  • Handwerkskammer
  • weitere für die Ausbildung zuständige Stellen

Voraussetzungen:

Eine Verkürzung der Ausbildungszeit kann erfolgen

  • durch Anrechung berufsbezogener schulischer Vorbildungen,
  • im Einzelfall, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel auch in einer kürzeren Zeit erreicht werden kann,
  • bei einer höheren schulischen Allgemeinbildung, z.B.
    • Realschulabschluss (Dauer der Verkürzung: maximal sechs Monate),
    • Hochschul- oder Fachhochschulreife (Dauer der Verkürzung: maximal zwölf Monate).

Unterlagen:

Gegebenenfalls Nachweise, die eine Änderung der Ausbildungszeit begründen, beispielsweise:

  • Kopien von Zeugnissen
  • Kopien anderer Bildungsnachweise
  • ärztliche Atteste

Ablauf:

Die Verkürzung kann bereits beim Abschluss des Ausbildungsvertrags vereinbart werden. In diesem Fall werden die Zeiten und die Gründe für die Verkürzung im Ausbildungsvertrag vermerkt und alle erforderlichen Unterlagen (z.B. Kopien von Zeugnissen) beigelegt.

Sie kann auch zu einem späteren Zeitpunkt nach Beginn der Ausbildung vereinbart werden. Gleiches gilt für die Verlängerung der Ausbildungszeit.

Den Antrag sollten Sie schriftlich unter Angabe von Zeiten und Gründen sowie den erforderlichen Unterlagen einreichen. Der betriebliche Ausbildungsplan muss an die geänderte Ausbildungszeit angepasst werden.

Anschließend erhalten Sie als Ausbildungsbetrieb und derbzw.die Auszubildende eine geänderte Eintragungsbestätigung, die die Änderung des Betriebsausbildungsvertrags wirksam macht.

Hinweis: Aufgrund des zu ändernden Ausbildungsplans ist eine nachträgliche Verkürzung der Ausbildungszeit in der Regel nur bis zum Ende des ersten Ausbildungsjahres, spätestens jedoch bis zur Zwischenprüfung zu empfehlen.

Sonstiges:

Die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung ist möglich, wenn die Leistungen in Betrieb und Berufsschule es rechtfertigen. Der Ausbildungsvertrag muss dafür nicht geändertwerden. Der Ausbildungsvertrag wird nur dann berührt, wenn derbzw.die Auszubildende die Abschlussprüfung, zu der erbzw.sie vorzeitig zugelassen wurde, besteht, da das Ausbildungsverhältnis mit dem Tag des Bestehens der Abschlussprüfung endet.

Der bzw.dieAuszubildende kann die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragen.

Besteht derbzw.die Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, verlängert sich das Ausbildungsverhältnis bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung. Wird auch die Wiederholungsprüfung nicht bestanden, verlängert sich die Ausbildungszeit bis zur erneuten Wiederholungsprüfung, höchstens jedoch um ein Jahr.

Formulare:

Rechtsgrundlage:

Zuständige Ansprechpartner und Behörden:

Architektenkammer Baden-Württemberg
Danneckerstraße 54
70182 Stuttgart
Telefon: 0711 / 2 196-135
Fax: 0711 / 2196-121
info(@)akbw.de

Handwerkskammer Freiburg
Bismarckallee 6
79098 Freiburg
Telefon: 0761/21800-0
Fax: 0761/21800-333
info(@)hwk-freiburg.de

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag 07.30 bis 17.30 Uhr
Freitag 07.30 bis 15.00 Uhr

Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein

Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein
Schnewlinstraße 11-13
79098 Freiburg
Telefon: 0761 - 3858-0
Fax: 0761 - 3858-222
info(@)freiburg.ihk.de

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag:
8:00 Uhr - 16:30 Uhr

Freitag:
8:00 Uhr - 16:00 Uhr

Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
Villastraße 1
70190 Stuttgart
Telefon: 0711 / 99347-0
Fax: 0711 / 99347-45
info(@)lak-bw.de

Landesärztekammer Baden-Württemberg
Jahnstraße 40
70597 Stuttgart
Telefon: 0711 - 769 89 0
Fax: 0711 - 769 89 50
info(@)laek-bw.de

Landestierärztekammer Baden-Württemberg
Am Kräherwald 219
70193 Stuttgart
Telefon: 0711 - 7 228 632 - 0
Fax: 0711 - 7 228 632 - 20
info(@)ltk-bw.de

Sprechzeiten:

Telefonische Sprechzeiten: 0711 - 7 228 632 - 0
Mo, Di, Do, Fr: 9:00 - 12:00 Uhr
Mi 13:30 - 16:00 Uhr

Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg
Albstadtweg 9
70567 Stuttgart
Telefon: (0711) 2 28 45-0
Fax: (07 11) 2 28 45-44
info(@)lzk-bw.de

Notarkammer Baden-Württemberg
Friedrichstraße 9a
70174 Stuttgart
Telefon: 0711 30 58 77 0
Fax: 0711 30 58 77 69
info(@)notarkammer-baden-wuerttemberg.de

Rechtsanwaltskammer Freiburg
Gartenstraße 21
79098 Freiburg
Telefon: 0761-32563
Fax: 0761-286261
info(@)rak-freiburg.de

Regierungspräsidium Freiburg
Bissierstraße 7
79114 Freiburg
Telefon: 0761/208-0
Fax: 0761/208-394200
poststelle(@)rpf.bwl.de

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag: 09.00 Uhr bis 11.30 Uhr, 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Steuerberaterkammer Südbaden
Wentzingerstrasse 19
79106 Freiburg
Telefon: 0761/705260
Fax: 0761/7052626
info(@)stbk-suedbaden.de

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Wirtschaftsministerium hat dessen ausführliche Fassung am 24.04.2017 freigegeben.