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Greifvögel waren zum Greifen nah

Da duckten sich einige Buben und Mädchen, obwohl sie schon am Boden saßen, doch noch einmal respektvoll und dem einen und anderen entfuhr ein respektvolles „Uih“, als das Wüstenbussardweibchen Lilli vom Arm des Falkners Franz Ruchlak schnittig über ihre Köpfe hinwegflog und sich auf den Dachkähner des Clubhauses im Rodeckstadion setzte. Falkner Franz Ruchlak zeigte am Montagmorgen im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Kappelrodeck eine faszinierende Flugschau seiner abgerichteten Greifvögel. Acht Greifvögel hatten er und sein Assistent Levin dabei: zwei Luggerfalken, einen Turmfalken, zwei Wüstenbussarde, einen Uhu, einen Steppenadler und einen Weißkopfseeadler. Sie harrten im Rodeckstadion auf Vogelsitzen auf ihren Auftritt, als gegen 11 Uhr über 200 Kinder und mit Eltern, Omas und Opas sowie Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen Platz genommen hatten.

„Ich möchte Sie bitten, ruhig auf ihren Plätzen sitzen zu bleiben“, forderte Falkner Ruchlak zu Beginn seiner Schau sein Publikum auf und führte dann Vogel für Vogel vor. Gespannt verfolgten Kinder wie Erwachsene ein um das andere Mal Bussarde und Falken bei ihrem eleganten Flug und mit offenen Mündern blickten sie hoch zu Falkner Ruchlak, als er mit Uhu-Dame Berta und insbesondere mit den Adlern auf dem Arm durch ihre Reihen schritt, sie den prächtigen Vögeln in die Augen blicken und sie sogar kurz über ihre Federn streicheln konnten.

Und während Ruchlak so Vogel um Vogel präsentierte und sie dem Publikum näherbrachte, hatte er viel mitzuteilen, gab viele Informationen zu seinen Tieren, ließ sich über ihren Charakter aus und machte auf Unterschiede aufmerksam. So zum Beispiel, dass die beiden Adler im Gegensatz zu den Bussarden und Falken Federn bis hinunter an die Fußwurzeln haben und dass der Uhu seine Beute mit den Krallen erdrückt, während Falken Bisstöter sind. „Seeadler sind rabiat“, teilte er mit und begründete von daher, dass er alle anderen Vögel in ihren Käfig bringen müsse, bevor er diesen fliegen lasse. Der Seeadler würde sonst sofort über die anderen herfallen. Beide Adler machten mit ihrem majestätischen Flug über den Rasen des Rodeckstadions großen Eindruck. Den gewannen auch Bürgermeister Stefan Hattenbach und seine Mitarbeiterin Saskai Bleich, als sie anstelle von Assistent Levin ihren Arm mit dem Lederhandschuh als Anflugstation für Steppenadler Leika hinaushalten durften. „Ich hatte da schon kräftiges Herzklopfen“ gab Saskia Bleich zu.

Die Vorführung, wie Falken zur Jagd ausgebildet werden, das Federspiel, bildete den Abschluss der eindrucksvollen Flugschau und danach durften Kinder noch, mit Lederhandschuh geschützt, einen Falken auf ihrem Unterarm Platz nehmen lassen und dieses Angebot nutzten viele sehr gern.

Quelle: Berthold Gallinat

Gespannt verfolgte das Publikum bei der Flugschau in Kappelrodeck, wie Falkner Franz Ruchlak seinen Weißkopfseeadler vom Arm fliegen ließ
Gespannt verfolgte das Publikum bei der Flugschau in Kappelrodeck, wie Falkner Franz Ruchlak seinen Weißkopfseeadler vom Arm fliegen ließ
Von Kindern umringt präsentierte Falkner Franz Ruchlak seinen Weißkopfseeadler
Von Kindern umringt präsentierte Falkner Franz Ruchlak seinen Weißkopfseeadler
Gerne zogen Kinder am Ende der Flugschau den Falknerhandschuh an und hielten einen Turmfalken auf ihrem Arm
Gerne zogen Kinder am Ende der Flugschau den Falknerhandschuh an und hielten einen Turmfalken auf ihrem Arm