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Blutspendeehrung

„Sie haben 618 Liter Blut gespendet, also die gesamte Blutmenge von deutlich über 100 erwachsenen Menschen“. Bei dieser Aussage musste Bürgermeister Stefan Hattenbach gleich zweimal auf sein Redemanuskript schauen, so unglaublich erschien bei der Ehrung der Blutspender von Kappelrodeck und Waldulm die errechnete Blutmenge. Doch an der mathematischen Kompetenz des „Kappler“ Bürgermeisters gab es nicht zu bezweifeln, denn er durfte am letzten Donnerstag 26 Mitbürger mit einer Gesamtsumme von 1235 Blutspenden ehren. „Diese Zahl ist nicht rekordverdächtig, nein sie stellt einen Rekord der letzten Jahre dar und ist absolute Spitze in Sachen Blutspenderehrung in der Region“, so Stefan Hattenbach. Er konnte diesen Rekord auch belegen, denn bei einer Vollblutspende von 500 Millilitern pro besuchtem Termin, hatte der Spitzenreiter Carsten Cohrs bei 125 Teilnahmen 62,5 Liter Blut gespendet. Ein normalgewichtiger Erwachsener hat etwa fünf bis sechs Liter Blut in seinem Körper, das gleichsam das Lebenselexier ist und nicht künstlich hergestellt werden kann. Deshalb sind Blutspenden so wichtig, ja lebensnotwendig für erkrankte oder verunglückte Personen, wie Bürgermeister Stefan Hattenbach und der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Hubert Köninger, betonten.

Rekordverdächtig waren nicht nur die 125 Spenden von Carsten Cohrs, sondern auch die aller anderen Geehrten. Denn Volker Hog und Richard Burkart brachten es auf stolze 100 Spenden, sechs Jubilare auf 75 Blutspenden. Es waren dies Klaus Baßler, Martin Berger, Hubert Falk, Günter Künstel, Roswitha Steimle und Walter Sutterer. Für 50 Blutspenden wurden Rupert Bäuerle, Dieter Bühler, Robin Hils, Klaus Huber und Rolf Stech geehrt. Die Ehrennadeln der DRK-Blutspendedienstes und „Rebensaft für Lebenssaft“ der Gemeinde erhielten für 25 Spenden Theresia Bühler, Oliver Fischer, Martin Graf, Markus Hankel, Tobias Meier und Andrea Steiger. Zehnmal spendeten Karin Hättig, Andrea Lederer, Norbert Prast, Birgit Schneider, Adrian Ion Stanciu und Jörg Uhlendahl.

Menschen können anderen Menschen auf vielfältige Weise helfen, die Spende von Blut sei aber etwas Besonderes, denn Blut sei ein Organ mit lebenden Zellen und vielen verschiedenen Eiweißen und könne durch nichts ersetzt werden, betonte Hattenbach. „Wenn Blut fehlt, geht es wirklich um Sein oder Nichtsein. Künstliches Blut gibt es nicht und ist bei allem Fortschritt auch nicht in Aussicht“. Deshalb seien lebensrettende Maßnahmen und der hohe Stand der medizinischen Versorgung (15000 Blutspenden täglicher Bedarf) nur machbar dank der Blutspenden von Menschen, die sich ganz in den Dienst einer guten Sache stellen, und Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz. Hierfür bedankte sich der Bürgermeister bei den Spendern sowie beim DRK-Ortsverein mit dessen ehrenamtlichen Helfern, die auch in Sachen Blutspenden spitze sind. Was Stefan Hattenbach damit meinte, verdeutlichte Hubert Köninger, der im 2019 vielleicht den 30000 Spender begrüßen kann. „Unser Ortsverein ist 110 Jahre alt und seit 1961 gibt es Blutspendetermine, die 30000 können wir 2019 knacken“. Weiter stellte der Vorsitzende fest, dass  es seit 2017 in Kappelrodeck gar vier Termine gebe, um für den Bedarf zu sorgen und Spendern möglichst viele Angebote für Blutspenden zu machen. Denn Blut zu spenden sei nicht nur ein Dienst am Mitmenschen, sondern der Spender tue auch etwas für seine Gesundheit, so Hubert Köninger ins einem Dank an die Geehrten sowie die Gemeinde für die Bereitstellung der Achertalhalle.

Quelle: Roland Spether

Einen Rekord gab es bei der Blutspender Ehrung in Kappelrodeck mit insgesamt 1235 Blutspenden - hier Bürgermeister Stefan Hattenbach mit den Geehrten und vorne v.l. Volker Hog (100), Carsten Cohrs (125), Stefan Hattenbach und Richard Burkart (100)
Einen Rekord gab es bei der Blutspender Ehrung in Kappelrodeck mit insgesamt 1235 Blutspenden - hier Bürgermeister Stefan Hattenbach mit den Geehrten und vorne v.l. Volker Hog (100), Carsten Cohrs (125), Stefan Hattenbach und Richard Burkart (100)