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Gemeinde Kappelrodeck (Druckversion)

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Auch Teilnehmer aus Shanghai und Cincinnati liefen mit

Bei Sonnenschein und Plusgraden setzten 876 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am frühen Dienstagnachmittag beim 9. Kappelrodeck-Waldulmer Silvesterlauf zum Jahresende Glückshormone frei. Nur Kappelrodecks Bürgermeister Stefan Hattenbach, der normalerweise den Lauf startet und selbst daran teilnimmt, konnte das nicht tun, da er unglücklicherweise auf seiner Fahrt mit dem Fahrrad zum Lauf von einem Auto angefahren wurde. Wie zu erfahren war, ging der Unfall aber glimpflich aus und Stefan Hattenbach trug keine schweren Verletzungen davon. Bereits eine Stunde vor dem Lauf begann vor der Pfarrberghalle reges Treiben und es meldeten sich noch viele Läuferinnen zum Silvesterlauf an. Radiomoderator Frank Dickerhof hielt die allgemein gute Stimmung mit Musik und Unterhaltung hoch und TVK-Übungsleiterin Marion Disch bot ein Aufwärmtraining an.
Für die Läuferinnen und Läufer, die sich die langen Strecken von sieben und zehn Kilometern vorgenommen hatten, war um 13 Uhr Start im Rodeckstadion, per Silvesterrakete wurde das Zeichen zum Start gegeben. Nach zwei Runden im Rodeckstadion ging es aus dem Stadion hinaus, den Waldulmer Hartplatz entlang und an der Pfarrberghalle vorbei auf die Strecke. Die Walkerinnen und Walker und alle, die auf die kürzere Strecke über fünf Kilometer gingen, bildeten ein Spalier und klatschten kräftig Beifall, bis sie sich den ersten Läuferinnen und Läufern anschlossen. Die Feuerwehr sicherte Straßenübergänge, der DRK-Ortsverein stand für Erste Hilfe bereit und hatte eine Verpflegungsstation auf der Strecke eingerichtet. Jung und Alt war unterwegs, Freizeitaktive sowie Vereinssportlerinnen und –sportler. Letztere nutzten den Lauf, um sich fit zu halten, so beispielsweise die Nachwuchsfechterin Amelie Kusche aus Neuweier, die während der Winterferien zu Hause ist, ihre Schulzeit aber im Fechtinternat Tauberbischofsheim verbringt. „Wir sind eins“ hieß wie in den vergangenen Jahren das Motto, denn der Kappelrodeck-Waldulmer Silvesterlauf ist seit Beginn ein inklusiver Benefizlauf zugunsten der Lebenshilfe, Läuferinnen und Läufer der Lebenshilfe nahmen aktiv am Lauf teil. Zeiten wurden nicht genommen, sondern es ging einzig um die Freude am Laufen und um das Miteinander, so nach rund einer Stunde waren die meisten Läuferinnen und Läufer wieder zurück an der Pfarrberghalle.
In der Pfarrberghalle warteten Getränke, Obst und Verpflegung auf sie und dank zahlreicher Spenden großzügiger Sponsoren wurde noch eine Reihe von Preisen verteilt. Als älteste Teilnehmerinnen erhielten Anita Rauber (Jahrgang 1942) und Ingeborg Kowalski (Jg. 1942) einen Preis, älteste Teilnehmer waren Herbert Maier (Jg. 1925) und Siegfried Zielinski (Jg. 1931). Als jüngste Mädchen und Buben waren Lara Walterer und Anni Panter, Linus Zimpfer und Elias Müller dabei. Auch die am weitesten Angereisten erhielten Preise. Das war zum einen das Ehepaar Nicole und Tobias Busam mit Benjamin aus Shanghai sowie Jarod Maier aus Cincinnati. Die größte Laufgruppe stellte die Schlossbergschule mit 90 Teilnehmern, die größte Vereinsgruppe kam vom FSV Kappelrodeck-Waldulm mit 44 Teilnehmern und die größte Firmengruppe war Securiton mit 30 Teilnehmern. Der Turnverein Kappelrodeck lief als Mitveranstalter außer Konkurrenz und hatte 144 Teilnehmer dabei, die Lebenshilfe 52.

Die Läuferinnen und Läufer, die auf die langen Strecken von fünf, sieben und zehn Kilometern gingen starteten zum Kappelrodeck-Waldulmer Silvesterlauf mit zwei Runden im Rodeck-Stadion

Die meisten Läuferinnen und Läufer bewältigten den Kappelrodeck-Waldulmer Silvesterlauf in Laufgruppen und hatten ihre Freude dabei

 

Quelle: Berthold Gallinat

http://www.kappelrodeck.de/de/rathaus-gemeinderat/neues-aus-dem-rathaus/archiv/?no_cache=1