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Tempo runter, bitte - Schulanfang!

Mit einem Schulwegekonzept versucht die Gemeinde Kappelrodeck, die Sicherheit für Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg durch bauliche und verkehrsregelnde Maßnahmen zu erhöhen. Zum Schuljahresbeginn weist die Gemeindeverwaltung besonders darauf hin, dass alle Verkehrsteilnehmer in besonderer Weise aufeinander achtgeben sollten. Erfahrungsgemäß steigt zum Schulanfang die Unfallgefahr für Kinder, da sich Verkehrsteilnehmer und Schüler erst wieder aufeinander einstellen müssen. Mit Bannern macht die Gemeinde Kappelrodeck an Straßen im Gemeindegebiet auf den Schulbeginn aufmerksam. Darüber hinaus finden in den Schulen und Kindergärten der Rotweingemeinde Maßnahmen zur Verkehrserziehung statt. „Wir bauen auf ein faires Miteinander im Straßenverkehr und geben Rücksicht auf unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer.“, so Bürgermeister Stefan Hattenbach.

Im vergangenen Jahr ereigneten sich in Baden-Württemberg 16.224 Unfälle auf dem Schulweg. Neben den von der Polizei erfassten Schulwegunfällen sind dies vor allem Unfälle mit Verletzungen durch Stürze, Rangeleien und Unachtsamkeit in Bussen, an Haltestellen sowie auf den Rad- und Fußwegen von und zur Schule. Polizeilich registriert wurden im Jahr 2013 insgesamt 683 Verkehrsunfälle auf dem Schulweg.

Während bei 44 Schulwegunfällen nur Sachschaden entstand, wurden bei 639 Schulwegunfällen (Anstieg um 13,7 Prozent) 115 Kinder und Jugendliche schwer und 502 leicht verletzt; vier Kinder kamen auf dem Schulweg ums Leben (2012: 607 Unfälle mit 98 schwer verletzten und 460 leicht verletzten Kindern und Jugendlichen). Bei 639 Schulwegunfällen mit Personenschaden verunglückten im Jahr 2013 insgesamt 713 Menschen, davon 621 Kinder und Jugendliche.

Insgesamt ereigneten sich in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr einschließlich der Schulwegunfälle 2.000 Verkehrsunfälle, an denen Kinder (0 - 13 Jahre) beteiligt waren. Bei 196 Unfällen entstand nur Sachschaden. Bei 1.804 Unfällen (Rückgang um 5,8 Prozent) sind sechs Kinder tödlich verunglückt (2012: zwölf). Außerdem wurden 550 Kinder schwer und 2.473 leicht verletzt.
Bei 639 Schulwegunfällen mit Personenschaden verunglückten im Jahr 2013 insgesamt 713 Menschen, davon 621 Kinder und Jugendliche.
Als Fahrradnutzer verletzten sich 141 (2012: 151) Kinder schwer und 771 (2012: 825) leicht. Ein Kind kam als Fahrradnutzer ums Leben.

Einerseits ist in Baden-Württemberg das Risiko für Kinder und Jugendliche, im Straßenverkehr zu verunglücken, im bundesweiten Vergleich mit am geringsten. Andererseits ergibt sich angesichts der tatsächlichen Zahl der Unfälle auf dem Schulweg sowie der Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung ein besonderer Handlungsbedarf für die Schulwegsicherheit, so das Innenministerium Baden-Württemberg.

Bauhofleiter Berthold Litsch und Bürgermeister Stefan Hattenbach mit einem Banner, wie Sie zum Schulanfang in Kappelrodeck vom Bauhof an verschiedenen Stellen aufgehängt werden
Bauhofleiter Berthold Litsch und Bürgermeister Stefan Hattenbach mit einem Banner, wie Sie zum Schulanfang in Kappelrodeck vom Bauhof an verschiedenen Stellen aufgehängt werden