Gemeinde Kappelrodeck

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Weihnachten erfüllt sich wenn Menschen Licht und Wärme geben

Zur vorweihnachtlichen Feier hatte die Gemeinde Kappelrodeck ihre Seniorinnen und Senioren am Sonntagnachmittag in die Achertalhalle eingeladen, knapp 200 der über siebzig Jahre alten Bürgerinnen und Bürger nahmen das Angebot wahr. Die Jugendkapelle „Achertäler Bläserjugend“, der Männergesangverein Liederkranz und „Opa Karl“ aus dem Hanauerland gestalteten das Programm, Gedanken zu Advent und Weihnachten trug Pfarrer Andreas Moll vor und Bürgermeister Stefan Hattenbach sprach das Grußwort und informierte zur Gemeinde.

„Mögen Katholiken und Protestanten sich in ihrer religiösen Praxis auch in mancherlei Hinsicht unterscheiden, so sind sie sich doch nie so nahe wie in der Advents- und Weihnachtszeit“, vermittelte Pfarrer Andreas Moll den Seniorinnen und Senioren und zeigte das an Symbolen wie dem Adventskranz, dem Adventskalender und dem Weihnachtsbaum sowie am Verständnis von der Erscheinung des Christkinds an Weihnachten auf. Als Botschaft für die weihnachtliche Zeit trug er die Ansprache einer Kerze vor und vermittelte daran, wie sinnlos es sei, wenn eine Kerze nur im Karton liege und nicht brenne. „So ist das auch bei euch Menschen. Entweder ihr bleibt für euch, dann passiert euch nichts oder ihr gebt Licht und Wärme, dann habt ihr einen Sinn“ lautete im Kern die Botschaft der Ansprache und so wünschte Pfarrer Andreas Moll frohe Weihnachten in dem Sinn, dass wir Menschen uns nicht zurückziehen, sondern dem anderen ein Licht sind und Wärme geben.

Bürgermeister Stefan Hattenbach stellte heraus, dass Weihnachten nach wie vor viele Menschen anspreche und in seiner Botschaft verbunden werde mit helfendem Miteinander, gelebter Verantwortung und Friede im Innern sowie nach außen. Zur Gemeinde teilte er mit, dass aktuell 6086 Menschen in Kappelrodeck leben, so viele wie noch nie. Kappelrodeck habe 4843, Waldulm 1243 Einwohner und Kappelrodeck wachse weiter. Umso mehr sei es Aufgabe, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem sich alle „daheim“ fühlen, ein Umfeld, in dem Frieden, Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit gelebt würden. Das müsse für Alt und Jung gleichermaßen gelten und könne nur mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern in einer intakten Dorfgemeinschaft realisiert werden. Aus der Statistik teilte Hattenbach weiter mit:  In diesem Jahr hatten Kappelrodecker und Waldulmer 63 Todesfälle zu betrauern und durften sich über 56 Geburten freuen, 31 Ehen wurden geschlossen, aber zwölf wurden auch geschieden. Die Anzahl der Personen über achtzig Jahre beläuft sich auf 406, 52 Mitbürgerinnen und Mitbürger sind 90 Jahre und älter. Kappelrodecks älteste Einwohnerin ist 99 Jahre alt, der älteste Einwohner ist Friedrich Hermann Jülg mit 95 Jahren. Den ältesten anwesenden Frauen und Männern überreichte Stefan Hattenbach auf der Seniorenadventsfeier ein Weinpräsent.

„Opa Karl“ sorgte mit kerniger „Badischer Komedi“ im Verlauf seines Auftritts für viele herzhafte Lacher, der Männergesangverein Liederkranz mit Chorleiter Klaus Huber lud bei mehreren seiner Liedvorträge zum Mitsingen ein. Dem kam der vereinte Chor der zahlreichen Seniorinnen und Senioren gerne nach.

Quelle: Berthold Gallinat

Für herzhafte Lacher sorgte
Für herzhafte Lacher sorgte "Opa "Karl" bei der Seniorenadventsfeier in Kappelrodeck mit seiner "Badischen Komedi"
Der Männergesangverein Liederkranz mit Chorleiter Klaus Huber trug auf der Seniorenadventsfeier in Kappelrodeck nicht nur Lieder vor, sondern lud auch zum Mitsingen ein.
Der Männergesangverein Liederkranz mit Chorleiter Klaus Huber trug auf der Seniorenadventsfeier in Kappelrodeck nicht nur Lieder vor, sondern lud auch zum Mitsingen ein.