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Schudifahrplan Kappelrodeck 2018

Die Strohschuhe der „Kappler“ Hexen sind geputzt. Duppe, Pröpperle und Stumme Bure  stehen schon unter Volldampf und die „hoorige Katz“ schlich bereits durch die Fastnachtshochburg Kappelrodeck. Denn der Start in die Fünfte Jahreszeit „Open Air“ am 27. Januar (Beginn 19.30 Uhr) steht unmittelbar bevor und die Schudis mitsamt den Elferräten der Narrenzunft 1811 um ihren Präsidenten Josef „Sepp“ Müller sind alle hellwach, denn kaum hat die Fastnacht begonnen, ist sie auch schon wieder vorbei. Deshalb wurde in der Heimat der „Hoorigen Katz – Das Original“ schon längst der Schalter in den Fröhlichkeits-Modus umgelegt, um einer weithin einmaligen Fastnacht mit urigem Mutterwitz und herzhaftem Humor freien Lauf zu lassen und wies seit alter Väter Sitte den närrischen Beweis zu erbringen: „Make Schudis great again“. Denn die wahre Schudimetropole ist im Herzen des Achertals zu Hause und von einer Schudikleiderbörse über die legendären Schudiabenden in den Wirtshäusern bis zur Schuditreiben im ganzen Ort steht Kappelrodeck ganz im Zeichen einer einmalig schönen und originellen Fastnacht.

Wenn andernorts zum Auftakt der Fastnacht Narrenbäume errichtet werden, da ziehen in Kappelrodeck die Elferräte im Fackelzug zum Marktplatz, der Musikverein stimmt den „Alde Kappler“ an und der Spielmanns- und Fanfarenzug lässt die Hexen tanzen. Am Samstag, 27. Januar, ist es wieder, Präsident Josef Müller das erste „Jupheidi und Jupheida, Schwarzwurscht isch kei Servela“ der Kampagne anstimmt und mit Schudibott Ingo Müller die alten Fastnachtshits erschallen lässt. Dann gibt es für die Schudis kein Halten mehr und erste Kostproben können die Besucher auf der Bühne live miterleben.

Nach dem närrischen Aufgalopp unter freiem Himmel lautet bis Aschermittwoch das Motto „Genießt die Stunden, denn Freuden sind rar, nur einmal ist Fastnacht im Jahr“. Wer allerdings Null Ahnung davon hat, was Duppe, Pröpperle und Stumme Bure sind, der muss sich einfach in einer der Wirtschaften gemütlich einquartieren. Dann wir er erleben, wie eine Gruppe nach der anderen herein spaziert, Gaudi der Spezialmarke „Kappel“ präsentiert und mit den Gästen eine unschlagbar schöne Fastnacht macht. Wer diese absoluten Schudiknaller hautnah erleben will, kann dies am 27. Januar, am 3. Februar, am „Kappler Tsischdi“ (6. Februar), sowie in der heißen Phase am Schmutzigen Donnerstag, Fastnachtssamstag und Rosenmontag. Da der Schudibus aus den umliegenden Orten in den letzten Jahren nicht besonders gut frequentiert wurde, hat ihn die Narrenzunft aus ihrem Service-Angebot zu den Schudiabenden gestrichen. 

Die „hoorige Katz“ schlägt wahre Purzelbäume, wenn die Fastnacht auf der Straße tanzt und die Schudis zur Hochform auflaufen. Auftakt der Umzüge ist am Schmutzigen Donnerstag, 8. Februar, ab 17.11 Uhr, wenn die Hexen aus allen Himmelsrichtungen einfliegen und das Ur-Symbol der „Kappler Fasnacht“ zum Spiel der verkehrten Welt ansetzt. Zuvor sind alle ab 16 Uhr zum fidelen Hexentanz am Marktplatz eingeladen. Ein Hexenumzug mit Pröpperle findet auch am Rosenmontag ab 17.11 Uhr statt. Ihr Finale erlebt die Gaudi in Schudihausen bei den Umzügen am Sonntag und Dienstag (jeweils 14.11 Uhr), wenn die Duppe die „hoorige Katz“ in höchsten Tönen miauen lassen. An Aschermittwoch ist dann das „Gejomere“ groß, wenn sich die Hex bei Einbruch der Dunkelheit (18.30 Uhr) auf der „Langen Steg” in Rauch auflöst.

Quelle: Roland Spether

Original Kappler Duppe lassen in der Fastnacht die hoorige Katz in hohem Bogen aus dem Sack springe - mit dabei Präsident Josef
Original Kappler Duppe lassen in der Fastnacht die hoorige Katz in hohem Bogen aus dem Sack springe - mit dabei Präsident Josef "Sepp" Müller
Die Kappler Hexen bringen Besen und Beine in Schwung, um dem Frohsinn freien Lauf zu lassen
Die Kappler Hexen bringen Besen und Beine in Schwung, um dem Frohsinn freien Lauf zu lassen
Bure mit Kind
Bure mit Kind