Gemeinde Kappelrodeck

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Aktuelles aus dem Rathaus

Silvesterlauf tat gut und machte Spaß

Das Wetter war trist und trüb, die Stimmung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kappelrodeck-Waldulmer Silvesterlauf 2018 war es keineswegs. Rund 850 Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und Walker ließen sich am letzten Tag im Jahr die Lust am Laufen nicht nehmen und fanden sich bis um 13 Uhr zum achten Kappelrodeck-Waldulmer Silvesterlauf bei der Pfarrberghalle ein. Es gab ein vielfaches „Hallo“ und „Mensch, mach’sch au mit“ oder auch herzliche Umarmungen, verbunden mit allen guten Wünschen für das neue Jahr. „Kommt alle herunter, dass ihr gut aufgewärmt und vorbereitet in den Silvesterlauf startet“, forderte Radiomoderator Frank Dickerhof auf seinem Bühnenwagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf und die meisten nahmen das Warm-Up-Angebot von TVK-Übungsleiterin Marion Disch gerne wahr, dehnten ihr Bänder und brachten ihre Muskeln auf Lauftemperatur.

Wie in den vergangenen Jahren hatten die Veranstalter Turnverein und Gemeinde Kappelrodeck alles bestens vorbereitet und managten bis kurz vor dem Lauf die letzten Anmeldungen. Die Feuerwehr sicherte Straßenübergänge, der DRK-Ortsverein stand für Erste Hilfe bereit und hatte eine Verpflegungsstation auf der Strecke eingerichtet. Um 13 Uhr begaben sich die Läuferinnen und Läufer, die sich die gesamte Silvesterlaufstrecke über zehn Kilometer vorgenommen hatten, zum Start im Rodeckstadion und kurz nach 13 Uhr startete Bürgermeister Stefan Hattenbach zusammen mit Harald Unser, dem Geschäftsführer der Lebenshilfe, den Lauf, indem sie auf dem Waldulmer Hartplatz zwei, drei Silvesterraketen in den Himmel schossen. Nach zwei Runden im Rodeckstadion ging es aus dem Stadion hinaus, den Waldulmer Hartplatz entlang und an der Pfarrberghalle vorbei auf die Strecke. Die Walkerinnen und Walker und diejenigen, die sich für die kürzeren Strecken über sieben und fünf Kilometer entschieden hatten, bildeten ein Spalier und klatschten kräftig Beifall, bis sie sich den ersten Läuferinnen und Läufern anschlossen.

Bürgermeister Stefan Hattenbach und Harald Unser liefen im Trikot der Lebenshilfe mit der Aufschrift „Wir sind eins“ ebenfalls mit. Sie gaben damit das Leitbild des Silvesterlaufs vor als ein inklusiver Benefizlauf zugunsten der Lebenshilfe. Anmeldegebühren für den Lauf waren nicht zu entrichten, aber Spenden der Läuferinnen und Läufer waren willkommen. Die Lebenshilfe selbst beteiligte sich mit mehr als fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dem Lauf. Zeiten wurden nicht genommen, aber so nach rund einer Stunde waren die meisten Läuferinnen und Läufer wieder zurück an der Pfarrberghalle. „Es war gut und es hat Spaß gemacht“, lautete der Kommentar mehrerer Läuferinnen und Läufer.

In der Pfarrberghalle warteten Getränke, Obst und Verpflegung auf sie und dank zahlreicher Spenden großzügiger Sponsoren konnte noch eine Reihe von Preisen verteilt werden. Diese erhielten Gerda Hund und Siegfried Zielinski als die ältesten, Maila Kontor und Damian Gaus als jüngste Teilnehmer. Die Alterspanne der Teilnehmer reichte von zwei bis 87 Jahren. Als am weitesten Angereiste erhielten Hannes Maier aus Berlin und Torsten Müller aus Garbsen in Niedersachsen einen Preis. Den Preis für die größte Gruppierung erhielt die Schlossbergschule Kappelrodeck mit 63 Teilnehmern, die größte Vereinsteilnahme erreichte der FSV Kappelrodeck-Waldulm mit 29 Teilnehmern und die größte Firmengruppe stellte mit 30 Teilnehmern die Firma „Fischer Group“. Weitere Preise wurden verlost. Bürgermeister Stefan Hattenbach und Harald Unser überreichten die Preise und bedankten sich herzlich bei allen Läuferinnen und Läufern für ihre Teilnahme und ihre Spenden. Wie Harald Unser mitteilte, finden sie für das neue Lebenshilfe-Wohnheim in Bühl Verwendung. Die Veranstaltung endete gegen 16 Uhr.

Quelle: Berthold Gallinat

Im Rodeck-Stadion war der Start zum achten Kappelrodeck-Waldulmer Silvesterlauf
Im Rodeck-Stadion war der Start zum achten Kappelrodeck-Waldulmer Silvesterlauf
Im Spaliere wurden die Läuferinnen und Läufer beklatscht, die sich auf die gesamte Strecke von zehn Kilometern begaben
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In guter Laune gingen die Läuferinne und Läufer auf die Strecke
In guter Laune gingen die Läuferinne und Läufer auf die Strecke
Sportliche Väter nahmen ihren Nachwuchs im gut geschützten Kinderwagen mit auf den Lauf
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In Laufgruppen ging es für viele über die Strecke
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