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Neues aus dem Rathaus

Naturparkmarkt Schwarzwald Mitte/Nord

„Die paradiesische Landschaft, in der wir leben dürfen, und die Produkte aus ihr sind Markenzeichen und Aushängeschild unserer Region“. Was Bürgermeister Stefan Hattenbach mit diesem Kompliment ganz im Sinne heimischer Produkte und regionaler Spezialitäten aus dem Schwarzwald meinte, durften die Besucher des alten Marktfleckens Kappelrodeck meinte. Denn am letzten Sonntag fand in Kooperation mit der Gemeinde rund um den „Achertäler Dom“ ein Markt des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord statt, auf dem solche „paradiesischen Produkte“ Angeboten wurden. Kappelrodeck sei mit seinem Wein- und Obstbau geradezu prädestiniert, dies als „Extrakt“ zu präsentieren, so der Bürgermeister.

„Mit dem Naturpark-Marktfest haben die Produzenten und wir ein authentisches Schaufenster zur Region und regionalen Produkten geöffnet“. Die tolle Marktatmosphäre und der rege Zuspruch würden zeigen, dass Kappelrodeck einmal mehr den Geschmack von Gästen aus der Region und sogar aus dem benachbarten Ausland getroffen haben, betonte Stefan Hattenbach. „In Kappelrodeck lässt es sich nicht nur aushalten, sondern gut leben und genießen“, so der Bürgermeister, der mit Friederike Stetter vom Naturpark und dem Hauptamtsleiter und Organisator des Marktes, Martin Reichert, den Naturpark-Markt eröffnete. Das traumhafte Wetter sorgte trotz des vielfältigen Angebotes dafür, dass nicht so viele Besucher wie in den Jahren zuvor kamen und stattdessen ein schattiges Plätzchen aufsuchten. Doch ob es regnet, stürmt oder die Sonne vom Himmel „brutzelt“, das Wetter lässt sich selbst in „Kappel“ nicht auf Wunsch machen und das ist auch gut so. Seitens der Veranstalter wurde jedenfalls alles getan, damit sich die Besucher im Schatten des Kirchturms wohl fühlen, die Trachtenkapelle Kappelrodeck eröffnete mit einem zünftigen Frühschoppenkonzert den Markt und am Nachmittag erfreute die Trachtentanzgruppe Kappelrodeck und Der fröhliche Werner“ die Besucher. Auch die Winzergenossenschaften von Kappelrodeck und Waldulm war mit ihren Spezialitäten dabei, die Eltern des Kindergartens St. Anna kredenzten leckeren Kuchen der Marke selbstgemacht. Entlang der Marktstände gab es ein wahres Paradies an heimischen Produkten, zu Honig, Senf  und Obst gesellten sich Holzofenbrot, Teigwaren, Ziegenkäse und Wildspezialitäten sowie praktische und dekorative Produkte aus heimischem Holz, Wolle oder Ton. Wichtig war, dass sich die Besucher direkt bei den Erzeugern informieren konnten, wo die Produkte angebaut und wie sie verarbeitet werden. „Wir kaufen nur heimische Sachen, Erdbeeren im Januar von weiß woher gibt es bei uns nicht“, so Familien aus Kappelrodeck und Ottenhöfen. Sehr interessiert zeigte sich auch eine Familie aus Gaggenau, die bei einem Kururlaub im Heu in Seebach schlief, leckere Erfahrungen auf dem Bauernhof machte und sich den Gang über den Markt mit Kind und Kegel nicht entgehen ließ. 

Vor Ort waren auch Mitarbeiter der Wald- und Forstwirtschaft im Ortenaukreis, die  vom Borkenkäfer bis zum Wald in seinen vielfältigen Funktionen informierten. Auch am Stand des Naturparks gab es viel Wissenswertes wie über das ökologische Projekt „Blühender Naturpark“, das möglichst viele Bürger, Einrichtungen und Gemeinden motivieren will, heimische Wildblumenarten auszusäen und damit einen großflächigen Lebensraum für Insekten und Bienen zu schaffen. Denn gerade die Bienen sind ein Indikator dafür, ob die Natur intakt ist. Mehr als 30 Gemeinden, Städte, Kreise und Unternehmen aus dem Naturpark beteiligten sich 2017 an dem Projekt, mit dabei Kappelrodeck mit zwei KiTas und zwei Flächen.

Quelle: Roland Spether

Leckerer Honig aus dem Naturpark ist auch ein Ergebnis des Projektes
Leckerer Honig aus dem Naturpark ist auch ein Ergebnis des Projektes "Blühender Naturpark" - hier Familie Thomas und Janine Stöhr beim Honigprobieren mit Friederike Stetter vom Naturpark
"Wildes vom Schwein" gab es beim direkt vom Jäger und Metzger - hier das Ehepaar Sandra und Dirk Weber, das zu den Stammgästen der Marktbeschicker gehört