Gemeinde Kappelrodeck

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Aktuelles aus dem Rathaus

Ein zentraler Platz für die Begegnung und Kommunikation

Eine ganze Menge Waldulmer Bürger am neuen Dorfplatz am Donnerstagabend ließ erkennen, dass dieser Platz in Waldulm gut ankommt. Am Donnerstagabend wurde der Platz bei der Pfarrberghalle und direkt am Sportplatz feierlich eingeweiht, Bürgermeister und Ortsvorsteher blickten auf Planung und Umsetzung des Projekts zurück, Dekan Georg Schmitt und Susanne Kasper gaben dem Platz ökumenisch die kirchliche Weihe und Trachtenkapelle, Kindergarten und Grundschule gestalteten das Rahmenprogramm.

„Waldulm legt großen Wert auf ein intaktes und vitales Dorfleben, der Platz hat dafür Bedeutung“, stellte Bürgermeister Stefan Hattenbach zu Beginn seiner Rede fest. Er machte deutlich, dass der neue Dorfplatz nicht isoliert zu sehen sei: „In Sichtweite stehen das Schmuckstück Alte Schule als Vereinshaus sowie das Rathaus, die Pfarrberghalle wollen wir sanieren und direkt angrenzend an den Platz ein Sportzentrum schaffen. Es bleibt auch bei oder gerade wegen fortschreitender Digitalisierung die persönliche Begegnung von Mensch zu Mensch unersetzbar“ Da passe so ein neuer Dorfplatz doch optimal, zumal der gesamte Bereich vor dem Eingang der Pfarrberghalle dringend sanierungsbedürftig gewesen sei.

Zur Finanzierung teilte Stefan Hattenbach mit, dass die Gemeinde es erfreulicherweise geschafft habe, Waldulm als Schwerpunktgemeinde ins Förderprogramm Entwicklung Ländlicher Raum (ELR) zu bringen. Nur so konnte der Platz realisiert werden und nachdem im Mai 2016 der Zuschussbescheid über 93000 Euro auf seinem Schreibtisch lag, war das der Startschutz, mit Landschaftsarchitektin Jutta Herrmann-Burkart das Projekt mit Kosten von 270000 Euro anzugehen. „Im Juli 2017 stimmten Gemeinderat und Ortschaftsrat geschlossen zu, im Juni dieses Jahres war Spatenstich, dieser Tage erfolgte die Bepflanzung“, skizzierte Hattenbach den Zeitrahmen und informierte: „Stand heute haben wir über ELR 11 Projekte in Waldulm umgesetzt, bis Sommer 2019 besteht noch die Chance, Projekte zur Förderung anzumelden.“

Ortsvorsteher Johannes Börsig schilderte: „Als ich Ende Juli am Abend die Weinstraße entlang fuhr und zum ersten Mal die Beleuchtung unseres Dorfplatzes sah, war ich richtig begeistert von dem, was hier entsteht. Was mich aber noch mehr freute, war, dass unten am Platz Jugendliche auf der Bank saßen, sich unterhielten und sichtlich Spaß hatten. Die Bauarbeiten waren gerade beendet und schon war Leben und Treiben auf dem Platz.“ Johannes Börsig schilderte frühere Orte der Kommunikation im Ort wie den Lebensmittelladen in der Alten Schule, die Post und andere Orte mehr und da es die zu einem großen Teil nicht mehr gebe, mache der Platz Sinn. „Ich hoffe, dass unser Dorfplatz ein kommunikativer Ort wird, an dem kleinere Veranstaltungen und Feste stattfinden und Menschen zusammenkommen und miteinander kommunizieren. Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte unseres Heimatdorfes haben wir neben unserer Pfarrkirche ein attraktives Ortszentrum.“ In einem kurzen Ausblick ging Börsig auf das zukünftige Sportzentrum, auf die Sanierung der Pfarrberghalle und auf die Neugestaltung des Kirchplatzes St. Albin ein, so dass sich Waldulm bald in einem neuen Ortsbild präsentiere. Dekan Georg Schmitt und Susanne Kasper sprachen sodann die Worte zur Weihe und Segnung des Platzes, die Kindergartenkinder führten auf dem Sportplatz noch einen Lichtertanz auf und daraufhin folgte noch ein geselliger Teil auf dem neuen Dorfplatz. Für die Erwachsenen gab es Glühwein und Gebäck und die Kinder erhielten Kinderpunsch und konnten am offenen Feuer Stockbrot backen. Damit dies alles sicher ablief und auch die dekorativen Schwedenfeuer um den Dorfplatz herum kontrolliert abbrannten, dafür sorgte die Feuerwehr.

Quelle: Berthold Gallinat

Die Waldulmer weihten am Donnerstagabend ihren neuen Dorfplatz ein. Symbolisch wurde ein Band zerschnitten. Von links: Gemeinderat Günter Gallwitz, Bauamtsleiter Paul Huber, Bauleiter (Dorfplatz) Philip Denkinger, Gemeinderat Erich Laber, Bürgermeister Stefan Hattenbach, Ortsvorsteher Johannes Börsig, Gemeinderätin Karin Hättig, Gemeinderätin Silke Panter, Ulrike Vath (Firma Grünkultur), Ortschaftsrat Werner Wölfl, Susanne Kasper (Vertreterin evangelische Kirchengemeinde), Bauamtsmitarbeiterin Sonja Schimonowitsch, Dekan Georg Schmitt, Thomas Vogt, Gemeinderat Werner Mandat, Ortschaftsrätin Gisela Dinger.
Die Waldulmer weihten am Donnerstagabend ihren neuen Dorfplatz ein. Symbolisch wurde ein Band zerschnitten. Von links: Gemeinderat Günter Gallwitz, Bauamtsleiter Paul Huber, Bauleiter (Dorfplatz) Philip Denkinger, Gemeinderat Erich Laber, Bürgermeister Stefan Hattenbach, Ortsvorsteher Johannes Börsig, Gemeinderätin Karin Hättig, Gemeinderätin Silke Panter, Ulrike Vath (Firma Grünkultur), Ortschaftsrat Werner Wölfl, Susanne Kasper (Vertreterin evangelische Kirchengemeinde), Bauamtsmitarbeiterin Sonja Schimonowitsch, Dekan Georg Schmitt, Thomas Vogt, Gemeinderat Werner Mandat, Ortschaftsrätin Gisela Dinger.