Gemeinde Kappelrodeck

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Aktuelles aus dem Rathaus

Kappelrodeck erhält vom Land Breitband-Förderung für gleich zwei Projekte

„Mitverlegung ist aus volkswirtschaftlicher Sicht das Mittel der Wahl“- so Bürgermeister Stefan Hattenbach. Gemeint ist die Nutzung von unter-schiedlichen Tiefbaumaßnahmen, um in deren Zug die Leerrohrinfrastruktur für den Breitband-Ausbau –beispielsweise mit eingeblasenen Glasfaser-leitungen- zu schaffen. Das ist seit Kurzem gesetzliche Pflicht- in Kappelrodeck aber bereits seit 10 Jahren so praktiziert, wodurch bereits mehrere Kilometer Leerrohrinfrastruktur in Kappelrodeck realisiert wurden. Nur ein Bruchteil der Baukosten entsteht dadurch- mit gleichem öffentlichen Mitteleinsatz kann also ein Vielfaches an Leitungslängen zu Wohn- und Betriebsgebäuden erreicht werden. Dazu kommt, dass keine Verwundung des Straßenkörpers vorgenommen werden muss, von der immer wieder mehr oder weniger wiederkehrend aufbrechende Narben verbleiben.
Der hocheffektive Einsatz öffentlicher Mittel wird belohnt und gefördert, und zwar vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration. Dieser Tage gingen gleich zwei beantragte Zuschussbescheide der Landesförderung für Kappelrodecker Breitband-Projekte bei Bürgermeister Stefan Hattenbach ein.

Für die Leerrohrverlegung am Besenstiel im Rahmen des dortigen Infrastrukturprojektes wurden bei anteiligen Baukosten von rund 55.000 Euro 27.360 Euro Förderung bewilligt.
Und wenn die Gemeinde Kappelrodeck den verbindenden Radweg von Kappelrodeck nach Furschenbach baut, so wird auch dort ein Leerrohr für eine interkommunale Datenverbindung mitgebaut- bei anteiligen Baukosten von rund 41.000 Euro erhält die Gemeinde Kappelrodeck knapp 26.000 Euro Landeszuschuss dafür. „Es gibt höhere Bau- und Fördersummen, mit denen weniger Nutzen geschaffen wurde. Diese Gemeindeverbindungs-Datenautobahn wird ein wesentlicher Bestandteil der künftigen Telekommunikationsinfrastruktur für Achertäler Bürger und Betriebe sein-  geschaffen wird sie mit cleverer Projektplanung und minimalem Aufwand öffentlicher Steuermittel.“, so Bürgermeister Stefan Hattenbach.