Gemeinde Kappelrodeck

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Aktuelles aus dem Rathaus

Neujahrsempfang Gemeinde Kappelrodeck und Pfarreien

Das „Kappler Grundrezept“ soll auch im neuen Jahr und in den 20er Jahren dafür sorgen, dass die Bürger in einer „Gemeinde von Zuversichtigen und Mutigen“ leben. Denn nur aus  „gegenseitigem Respekt und planvoller Kooperation, aus echtem Gemeinschaftssinn und der Orientierung am Gemeinwohl erwächst der Erfolg einer Gemeinde“, so Bürgermeister Stefan Hattenbach beim Neujahrsempfang von Gemeinde und den Pfarreien St. Nikolaus und St. Albin. „Man muss das Fremde nicht ablehnen und abweisen, um das Eigene zu bewahren und zu leben“. Diesen „mutigen Spruch“ legte der Bürgermeister den Mitbürgern besonders ans Herz und die daraus sich ergebende Gewissheit, dass die Bürger von Kappelrodeck und Waldulm diese Chance auch erkennen und gemeinsam zu einer liebenswerte Gemeinde beitragen. Dies bekräftige Pfarrer Georg Schmitt: „Mitfühlend sein, heißt sympathisch sein und dem Nächsten mit Respekt, Achtung und Leidenschaft zu begegnen“. Eine solche Haltung „brauchen wir alle angesichts der Aufgaben, die wir gemeinsam angehen wollen“. Mit großer Zuversicht blickte auch Pfarrer Andreas Moll in die Zukunft: „Der Glaube ist nötig, damit Gutes geschieht“.
„Wir haben viel vor, da bin ich mir sicher. Gut wird`s, da bin ich mir genauso sicher“. Dies betonte Stefan Hattenbach nach seinem Rückblick auf ein Jahr mit vielen Initiativen und Maßnahmen in Bereichen wie Betreuung, Bildung, Schule, Sanierungen, Baugebiet und das „Herkules-Projekt“ am Besenstiel, die die Gemeinde weiter brachten. Darauf könne aufgebaut werden und der Bürgermeister ging dann auf wesentliche Investitionen der nächsten Jahre ein, so auf die Modernisierung der Pfarrberghalle mit geschätzten Kosten von über drei Millionen Euro und das Rathaus-Projekt, für das in der Haushaltsplanung 3,18 Millionen Euro bei geschätzten Ausgaben von 5,5 Millionen eingeplant seien. Die Zahlen seien noch „sehr vage“, auch müsse der Gemeinderat entscheiden, ob er einen Neubau oder eine Modernisierung wolle. „Die Frage des Obs stellt sich dabei nicht, nur des Wanns“. Neben diesen Großprojekten kommen viele Aufgaben hinzu wie: Digitalisierung der Schulen, Schaffung von Barrierefreiheit auf dem Friedhof, Leerrohre für Breitband, neue Feuerwehrfahrzeugen oder der Neubau des Kirchplatzes in Waldulm. „Es gibt also einiges zu tun, anpacken lohnt sich“. 
Für den feinen Klang sorgte ein Klarinetten-Quartett der Trachtenkapelle Kappelrodeck (Leiter Hubert Bürk), während die erste Bürgermeister-Stellvertreterin Martine Ohresser die besten Wünsch aus der Partnergemeinde überbrachte und an die sehr schöne Feier zum 25. Jubiläum erinnerte. In Europa herrsche derzeit ein „sehr kompliziertes Klima“, aber beide Gemeinden würden zeigen, wie der Weg in die Zukunft führe. Pfarrer Schmitt stellte fest: „Baulich sind wir gegenwärtig gut aufgestellt. Die Sanierungen der Kirchen von Waldulm und Kappelrodeck sind abgeschlossen. Wir müssen nur noch die Schulden abzahlen“, so Pfarrer Schmitt. Sehr erfreulich sei, dass die Kommune den Kirchplatz in Waldulm mit barrierefreien Zugang neu gestalte. Er stellte auch fest, dass die Kirche an Kreditwürdigkeit verlor es tue weh, wenn 2019 elf Personen aus Waldulm und 28 aus Kappelrodeck aus der Kirche austraten. „Wir verzagen nicht und wollen Glaubwürdigkeit zurück gewinnen, denn es ist allemal wert, die Friedensbotschaft von Weihnachten zu verkünden und zu leben“. Dazu ermunterte er die Christen auch für die Wahl zum Pfarrgemeinderat. Die Wahl zum Ältestenkreis war bereits 2019, nun gehe es mit Zuversicht in das neue Jahr, so Andreas Moll, der allen ein „gnadenreiches Jahr“ wünschte. Entgegen dem Trend stieg die Zahl evangelischer Christen in Kappelrodeck, es gab eine Rekordzahl an Taufen, die Zahl der Ein- und Austritte halte sich die Waage und mit der Kirchengemeinde Achern gebe es eine Kooperation. 

Viele Aufgaben und Herausforderungen warten auf die Gemeinde Kappelrodeck und die Kirchengemeinden – hier Bürgermeister Stefan Hattenbach und Pfarrer Georg Schmitt mit viel Prominenz auch aus der Partnergemeinde Rosheim

 

Quelle: Roland Spether