Gemeinde Kappelrodeck

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Aktuelles aus dem Rathaus

29.04.2021

Wichtiger Meilenstein für die Modernisierung und Erweiterung der Pfarrberghalle erreicht: Baugenehmigung für 3,3-Mio-Euro-Projekt geht bei Gemeinde ein

Gute Laune in Waldulm: Dieser Tage landete die am 17. Dezember beantragte und sehnlich erwartete Baugenehmigung für die Modernisierung und Erweiterung der Pfarrberghalle Waldulm auf dem Schreibtisch von Bürgermeister Stefan Hattenbach. „Damit haben wir Baurecht, und das ist ein wichtiger Meilenstein bei einem solchen großen Projekt.“, so Architekt Oliver-Björn Bäuerle. „Wir denken nicht in Ortsteilen, sondern gesamtgemeindlich. Dank guter Zuschusssituation schaffen wir es, die öffentliche Gemeindeinfrastruktur der Gemeindehalle in Waldulm wieder fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen.“, so der Tenor der Beteiligten beim Vor-Ort-Termin.
„Wir alle lernen aktuell kulturelles und soziales Leben, gesellige Veranstaltungen, gemeinsamen Sport, vielfältigen Schul- und Kindergartenbetrieb ganz neu wertschätzen. Die neue Halle wird für den Neustart und die Förderung dieses wertvollen gemeindegesellschaftlichen Kapitals eine wichtige Grundlage schaffen.“, so Bürgermeister Stefan Hattenbach zur aktuellen Bedeutung des Projekts. Nach dem Startschuss durch den Beschluss des Gemeinderates im letzten Jahr hatte die Gemeindeverwaltung mehrere Beteiligungsrunden mit den Nutzern durchgeführt: Vereine, Kindergärten und Schulen wurden vor Ort über jedes Detail der Planung informiert und konnten sich bei den Planungen für Küche und die installierten Hallengeräte einbringen.
Dieser Tage werden die Ausschreibungsunterlagen für das gesamte Projekt fertiggestellt. Baubeginn könnte nach jetzigem Planungsstand im vierten Quartal 2021 sein, die Bauzeit wird mindestens ein Jahr betragen. Das Inventar soll während der Bauzeit in der leerstehenden Obstsammelstelle am Fautenbach zwischengelagert werden.
„Die neue Halle ist in die Gesamtinfrastrukturplanung unsere Gemeinde eingebunden und wird in Zustand und Funktionalität nicht mehr mit dem Bestand vergleichbar sein.“, so Bauamtsleiter Paul Huber. In Sachen Funktionalität hatten sich die Anforderungen und Bedürfnisse gewandelt, diese sind nun auf die Zukunft ausgerichtet. Der teilweise höchst marode Zustand der über 40 Jahre alten, unsanierten Halle wird auf einen aktuellen Stand gebracht. Dazu gehört auch die Energetik, sei es beispielsweise bei Beleuchtung oder Lüftung. Und auch in punkto Erwärmung werden neue Maßstäbe geschaffen: Zwar wird die Wärme schon jetzt umweltfreundlich durch eine zentrale Pelletsanlage erzeugt, der Wärmebedarf für die Halle ist allerdings „jenseits von Gut und Böse“- rund 35 Tonnen Pellets werden pro Jahr benötigt. Nach der Modernisierung wird die Pfarrberghalle den KfW-70-Standard erfüllen.
Erste Bagger rollen übrigens schon in näherer Zukunft schon bei der Pfarrberghalle an: Noch vor den Sommerferien wird das an die Halle angebaute Trafohäuschen durch eine Kompakt-Station des Stromnetzbetreibers an anderer Stelle ersetzt.

(v.l.n.r.): Bürgermeister Stefan Hattenbach, Architekt Oliver-Björn Bäuerle, Bauamtsleiter Paul Huber und Ortsvorsteher Johannes Börsig

 

Foto: Gemeinde Kappelrodeck