Gemeinde Kappelrodeck

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Aktuelles aus dem Rathaus

In Kappelrodeck und Waldulm lässt es sich nicht nur gut leben, sondern auch sicher/ 2018 Rekord-Tief bei Kriminalität

Kappelrodeck hat bezogen auf die Einwohnerzahl eine stark unterdurchschnittliche Zahl an Straftaten gegenüber dem Revierdurchschnitt. Das zeigt die Kriminalitätsstatistik für 2018, die am Montag, dem 20. Mai öffentlich und detailliert in der Sitzung des Gemeinderates präsentiert wird. Und das trotz zahlreicher Gegebenheiten, die geeignet wären, die Zahl der Straftaten zu erhöhen: Seien Verkehrsachsen L87 und L86a sowie die K 5310 und die K 5311, zwei Bahnhöfe, Supermärkte und Ladengeschäfte, weiterführende Schulen, zahlreiche Feste oder ein reges Gemeindeleben.
So liegt Kappelrodeck im Vergleich der insgesamt 12 Gemeinden im Revierbereich des Polizeireviers Achern/Oberkirch auf Platz 3. „In Kappelrodeck und Waldulm lässt es sich nicht nur sehr gut leben, sondern auch sehr sicher.“, resümiert Bürgermeister Stefan Hattenbach und belegt dies mit eindrücklichen Zahlen: „Die Häufigkeitszahl für Kriminalität für Kappelrodeck liegt bei 1.571, der Durchschnitt des Revierbereich Achern/Oberkirch liegt mehr als doppelt so hoch, nämlich bei 3.962. Der Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg liegt gar bei 5.191, die Häufigkeitszahl des Ortenaukreises beträgt sogar 6.390.“ 95 Straftaten auf der Gemarkung von Kappelrodeck sind dabei für die Gemeinde der niedrigste Wert im 15-Jahres-Zeitraum mit einem Durchschnitt von 146. Dies entspricht für das Jahr 2018 einem Rückgang zum Vorjahr um 14,4 % auf ein langjähriges Rekord-Tief. Gegen den Trend, denn im Durchschnitt des Ortenaukreises gab es 2018 eine Zunahme von Straftaten um 4,0 %. Kom-munale Maßnahmen und Aktivitäten der Gemeinde als Ortspolizeibehörde und Maßnahmen des Polizeireviers Achern/Oberkrich seien sehr gut abge-stimmt und zeigten Wirkung, die Zusammenarbeit laufe reibungslos, effizient und effektiv. „Unser vertrauensvolles Miteinander hilft, Straftätern in Kappelrodeck das Leben schwer, und unseren Bürgern das Leben leicht zu machen. Deshalb gilt unser Dank als Gemeinde Revierleiter Guido Kühn, Udo Tetzlaff und den Kollegen des Polizeireviers.“, so Hattenbach.

Wermuttropfen bei der Betrachtung der Verkehrsunfälle ist die Kreuzung Bronnmatt/Binzig, die 2018 als Unfallschwerpunkt ausgewiesen ist. Für die Bewertung als Unfallschwerpunkt werden die Unfallzahlen der zurückliegenden drei Jahre herangezogen. So werden möglicherweise noch Unfälle aus der Zeit vor und direkt nach der Vorfahrtsänderung berücksichtigt, die noch auf „gewohntem“ Fahrverhalten beruhten. Durch entsprechende Hinweise und Markierungen versucht die Gemeindeverwaltung weiterhin, diese Kreuzung so sicher wie möglich zu gestalten. Darüber hinaus sind im Haushalt 2019 Mittel bereitgestellt, um eine Verkehrsinsel beziehungsweise Querungshilfe im Kreuzungsbereich zu bauen, so Hauptamtsleiter Martin Reichert.

Als besonders positiv bei der Unfallstatistik zu bewerten ist für Bürgermeister Stefan Hattenbach, dass 2018 wie auch in Vorjahren in Kappelrodeck kein einziger Schulwegunfall zu verzeichnen war. „Ungeachtet dessen ist jeder Verkehrsunfall einer zu viel, insbesondere wenn es zu Personenschäden kommt. Mit Gehwegen, Radwegen und maßgeschneiderten Verkehrssicherheitsmaßnahmen bleiben wir weiter im Aufgabenbereich unserer Gemeinde mit Nachdruck daran, die Verkehrssicherheit noch mehr zu erhöhen- insbesondere für unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer.“, so Bürgermeister Stefan Hattenbach.  Auch die Rauschgiftdelikte die im Kappelrodecker 15-Jahres-Durchschnitt bei 13,9 liegen sinken weiter, 2018 nämlich auf 5 Fälle.

Udo Tetzlaff, Bürgermeister Stefan Hattenbach und Revierleiter Guido Kühn
Udo Tetzlaff, Bürgermeister Stefan Hattenbach und Revierleiter Guido Kühn